Chorgemeinschaft Dülmen 1905 e.V.
Musikalische Leitung: Musikdirektor FDB Otto Groll

Pressestimmen



Klassisch, lustig, beschwingt

620 Besucher beim Weihnachtskonzert der Chorgemeinschaft Dülmen
Bilder vom Weihnachtskonzert von S&F Sessinghaus

Dülmen. Klassisch, weihnachtlich, lustig und beschwingt – das Programm der Chorgemeinschaft Dülmen beim traditionellen Weihnachtskonzert in der Aula des Schulzentrums bot jede Menge Abwechslung und die gewohnt professionelle Darbietung der Sänger rund um Chorleiter Otto Groll.

Schon Tage zuvor war die Veranstaltung ausverkauft, 620 Besucher fanden in der bis zum Bersten gefüllten Aula Platz. „Der jüngste Besucher heute ist fünf Jahre alt“, so Moderator Klaus Demes, der die Zuschauer zwischen den Stücken unterhielt.  

Kein Weihnachtskonzert des Dülmener Traditionschores ohne Stargast. In diesem Jahr stand mit Daniel Behle ein besonderer Hochkaräter auf der Gästeliste. Behle ist national und international als Tenor hoch dekoriert. Ensemblemitglied der Frankfurter Oper und auch auf den Opernbühnen in Mailand und Wien kein Unbekannter. „Und von Mailand nach Dülmen ist es ja auch nur ein kleiner Schritt“, kündigte Klaus Demes den Solisten an. Seine Stimmgewalt stellte Daniel Behle in Werken aus „Die weiße Dame“, „Schön ist die Welt“ oder „Die lustigen Weiber“ zur Schau. Richtige Weihnachtsstimmung kam bei „Cantique Noel“ und dem wunderschönen „Maria Wiegenlied“ auf.
 
Neben seiner Stimme punktete Daniel Behle auch mit seiner sympathischen Ausstrahlung und avancierte schnell zum Liebling des Dülmener Pulikums, das aber auch dem heimischen Chor viel Applaus zollte. In jedem Jahr reihen sich im Programm bekannte Klassiker wie „Oh Happy Day“ oder „Im Abendrot“ von Schubert an Chorinterpretationen bekannter Popsongs (zum Beispiel „Money, money, money“ von ABBA) sowie die weihnachtlichen Klänge im zweiten Teil. Immer wieder eingestreut: Eigenkompositionen von Otto Groll, der kürzlich sein 50. Jubiläum als Leiter der Chorgemeinschaft feierte. Ein Höhepunkt dabei direkt zu Beginn: In „Vater werden ist nicht schwer“ wagte sich Groll an eine  neue Form, Dichtung und Humor in modernen Chorgesang einzubinden. Mit dem bekannten Gedicht von Wilhelm Busch ist ihm dies sehr gut gelungen. Ein weiteres Glanzstück am Ende – in „Swinging Christmas“ hatte Groll die schönsten Weihnachtsmelodien für Chor arrangiert, ein schöner Schlusspunkt für ein gelungenes Konzert.

Musikalisch unterstützt wurde die Chorgemeinschaft vom Ehrenmitglied Prof. Xaver Poncette am Klavier, Achim Bednarz am Akkordeon und der Rhythmusgruppe Heiden.
 
Eine kurze Unterbrechung fand das Konzert, weil ein Sangesbruder auf der Bühne zusammensackte. Der Schockmoment nahm für den Betroffenen und den Chor aber ein glückliches Ende. Ein Arzt aus dem Publikum diagnostizierte Zuckerschock, der Mann kam wieder zu Bewusstsein und konnte schließlich wohlbehalten nach Hause gebracht werden.

15. Dezember 2009 | Quelle: Dülmener Zeitung  Alexandra Schlüter


Chorgemeinschaft singt für die Bürgerstiftung

Bilder vom Benefizkonzert von Patrick Hülsheger

Dülmen. Egal ob Verdi, Abba oder Udo Jürgens. Die Chorgemeinschaft Dülmen zeigte beim Benefizkonzert im Rahmen der Tiber Töne zugunsten der Bürgerstiftung die große Bandbreite der Chormusik. Unterstützt wurden sie von zwei erstklassigen Solisten.

Bevor der Chor auf eine musikalische Reise ging, bedankte sich Christian Vogt, Vorsitzender der Bürgerstiftung, bei der Chorgemeinschaft und den Sponsoren des Konzertes. „Als wir mit der Idee gekommen sind, hat der Chor sie sofort unterstützt und umgesetzt“, berichtete Vogt. Weiter blickte Vogt auf das Jubiläum von Chorleiter Otto Groll, der seit 50 Jahren die Chorgemeinschaft dirigiert (DZ berichtete). „Das ist ein Ereignis, was man erwähnen sollte“, sagte Vogt und überreichte Groll einen bunten Blumenstrauß.

Dann begann das abwechslungsreiche, musikalische Programm. Passend zum frühlingshaften Wetter stimmte der Chor auch heitere Töne an. „Singen mit Freude“, „Freude am Leben“ und „Viva la Gloria“ vermittelten fröhliche Stimmung unter den Zuschauern. Auch für „Sing a Song“ und „Mich trägt ein Traum“, im Original Abbas „I have a dream“, erhielt der Chor viel Applaus.

Doch nicht nur die Chorgemeinschaft bereitete dem Publikum Freude. Auch Sopranistin Susanna Risch und Tenor Uwe Buchmann zeigten stimmliche und schauspielerische Qualitäten. Auch das Zusammenspiel zwischen Chor und Solisten klappte wie beim „Lied vom Kleinzack“ problemlos. Musikalisch unterstützt wurden Chor und Solisten von Prof. Xaver Poncette am Flügel, Achim Bednarz am Akkordeon und der Rhythmusgruppe Heiden. Durch das Programm führte Alexander Vogt.

Ihre schauspielerischen Künste zeigten Risch, die für jeden Auftritt ein anderes Kleid trug, und Buchmann bei Lehars „Wer hat die Liebe uns ins Herz ....“. Die beiden Solisten sangen große Teile des Stückes Hand in Hand. Mit dem Trinklied aus „La Traviata“ endete der erste Teil.
Mit „Frischer Fahrt“ ging es in die zweite Hälfte. Nach „Aufmunterung“ sang Buchmann „La Mattinata“. Nach dem „Andalusischen Traum“ und „I love you“ zeigte Risch bei „Vilja, o Vilja“ erneut ihre Schauspielkünste inklusive eines kleinen „Flirts“ mit Chorsänger Jürgen Groth.

Nach den „Erinnerungen an Sorrent“, sang der Chor Udo Jürgens „Griechischer Wein“. Wie auch viele andere Stücke des Konzertes hatte Chorleiter Otto Groll das Original für den Chor bearbeitet. Bei „Tanzen möchte ich“ aus Kálmáns „Czardasfürstin“ zeigten dann die beiden Solisten noch einmal ihr Können.
Mit „Diridonda“ und „Melodien der Herzen“ sowie drei Zugaben, bei denen Risch und Buchmann einen Walzer auf der Bühne tanzten, endete das Konzert für alle Akteure mit stehenden Ovationen. Sehr zufrieden mit dem Nachmittag waren Chor und die Bürgerstiftung. „Es war ein tolles Konzert und der Saal war voll. Ein toller Nachmittag“, freute sich Christian Vogt im Anschluss.

26. April 2009 | Quelle: Dülmener Zeitung  Patrick Hülsheger

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Feurige und fröhliche Lieder
Chorgemeinschaft Dülmen und Solisten begeisterten mit ihrem Konzert

Bilder vom Konzert von Sigrid Sessinghaus

Dülmen. Abwechslungsreiche Chorgesänge, sehr gute Solisten und die ein oder andere schauspielerische Einlage. All das bot das Konzert der Chorgemeinschaft Dülmen am Sonntagabend unter der Leitung von Musikdirektor FDB Otto Groll.
Eröffnet wurde das Konzert mit zwei Stücken der Chorgemeinschaft. Danach betrat Sopranistin Susanna Risch die Bühne und zeigte bei „Nun eilt herbei“ und „Visse d’arte“ ihre stimmliche Qualität. Fröhliche Stimmung verbreitete die Chorgemeinschaft mit „Leb dein Leben“ und „Singen mit Freude“. Tenor James McLean bewies bei „Nessun dorma“ und vor allem beim „Lied vom Kleinzack“, dass er nicht nur eine gute Stimme, sondern auch schauspielerisches Talent besitzt.
Beim „Kleinzack“ und der „Russischen Serenade“ harmonierten Chor und Solist sehr gut zusammen. Nach dem „Steppenfeuer“, eines der Lieder, das Groll selber geschrieben oder für den Chor bearbeitet hatte, kam es beim Stück „O soave fanciulla“ zum ersten Duett der beiden Solisten, in das sie ebenfalls schauspielerische Elemente einbauten.
Zum Abschluss des ersten Teils sang der Chor das ruhige „Slowenische Liebeslied“ und das fröhliche, rhythmische „Feurige Herzen, roter Wein“ von Otto Groll und zeigte dabei, dass der Chor schnelle wie auch langsame Stücke beherrscht.
Begleitet wurden die Chorgemeinschaft und die Solisten von Professor Xaver Poncette am Flügel, der Rhythmusgruppe Heiden und Achim Bednarz am Akkordeon. Durch das Programm führte Klaus Demes von der Chorgemeinschaft.

Mit „Sing mit mir“ und „Frische Fahrt“ eröffnete die Chorgemeinschaft schwungvoll den zweiten Teil. Susanna Risch, die zu jedem ihrer Auftritte das Kleid wechselte, faszinierte mit „Meine Lippen, die küssen so heiß“ dann nicht nur das Publikum. Während ihres Vortrages setzte sie sich auf den Schoß des Bassisten der Rhythmusgruppe Heiden und verteilte ein Küsschen an Jürgen Groth.
Nach „Erinnerung an Sorrent“ und „Valencia“, sang McLean „La Mattinata“. Für „I will follow him“ wechselte der Chor ins Englische, ehe Risch und McLean Hand in Hand „Wer hat die Liebe“ von Franz Lehár“ sangen. Den Abschluss des Programms bildeten „Griechischer Wein“ und die „Melodien der Herzen“, bei denen alle Musiker zusammen ein großes Finale boten.
Die Zuschauer bedachten alle Aktiven mit stehenden Ovationen. Chor und Solisten revanchierten sich mit drei Zugaben. Dabei wetteiferten Risch und McLean noch ein wenig, wer denn den Ton länger halten konnte.
Sänger und Zuschauer waren nach dem Konzert mehr als zufrieden „Der Chor hat uns super unterstützt, und es war super, wie die Zuschauer von Anfang an mitgegangen sind“, sagte Risch nach dem Konzert. Auch Otto Groll zog ein sehr positives Fazit. „Die Solisten und der Chor sind sehr gut aufeinander eingegangen und alle haben ein hervorragendes Konzert abgeliefert“, sagte er.

25. Dezember 2008 | Quelle: Dülmener Zeitung  Patrick Hülsheger

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Konzert im KTC
Beim Trinklied jubelt das Konzert-Publikum

Coesfeld. Auf der Bühne des Konzert Theaters standen rund 160 Sänger der stimmgewaltigen Chorgemeinschaft des Musikdirektors Otto Groll, die sich aus den Männerchören der Chorgemeinschaft Dülmen, Heiden, Buldern, Essen und Bocholt zusammensetzt. Eine musikalische Mischung aus Klassik, Romantik und auch Musik aus unserer Zeit erwartete die Zuhörer.

Bei einem Konzert mit reinen Männerchören besteht die Gefahr, dass es eintönig und spannungslos wird. Dem wurde dank der geschickten Zusammenstellung des Programms entgegen gewirkt. So wechselte Chorgesang mit solistischen Vorträgen – auch in Verbindung mit dem Chor.

Die Solisten Anton Denker (Tenor), Günther Möllers (Tenor), Wolfgang Pieper (Bariton) und Josef Böing (Mundharmonika) kommen aus der Chorgemeinschaft. Sopranistin Cordula Berner, Prof. Xaver Poncette am Flügel und weitere Instrumentalisten wurden zusätzlich engagiert. Beim Chor fiel auf, dass er trotz seiner Größe eine geschlossene, deutliche Aussprache hatte. Wunderschön bei den Decrescendi (leiser werdend) und den gleitenden Tempowechseln, wo der Chor exakt und blitzschnell dem hervorragenden Dirigenten folgte. Am schönsten aber war der Chor anzuhören, wenn er trotz seines Volumens, besonders bei den hohen Lagen, sensibel sanfte Töne anschlug. Von den über 20 Titeln sind „Kleines Frühlingslied“ von Mendelssohn Bartholdy und Schuberts „Allmacht“ hervorzuheben, wo ein schöner klanglicher Kontrast mit Sopranistin Cordula Berner zum Chor entstand. Natürlich mit viel Jubel des Publikums bedacht: Trinklied und Duett aus Verdis „La Traviata“. Mit viel Gefühl „Coralee“ – eine nicht oft zu hörende Schöpfung Otto Grolls, mit Mundharmonika Solo (Josef Böing) und Chor. Einfach schön war der „Andalusische Traum“ von Augustin Lara und von Groll für Sopran und Chor bearbeitet. Das Konzert endete mit einem Musical-Medley, das von Otto Groll eingerichtet wurde. Moderatorin Angelika Nehm führte mit Charme durch den eindrucksvollen Abend. Das Publikum war zu recht begeistert. Zum Schluss langer Applaus, stehende Ovationen und vier Zugaben.

Allgemeine Zeitung -29.04.2008- von Manfred van Os

Bilder vom Konzert  von Burkhard Jeising

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Musikalischer Ohrenschmaus

Die Chorgemeinschaft und Chöre der Kantorei Hl. Kreuz boten 500 Zuhören einen musikalischen Ohrenschmaus

Dülmen.(ab). Mit einem Konzert zum Advent leitete die Chorgemeinschaft Dülmen mit Unterstützung der Kantorei Heilig Kreuz die bevorstehende Adventszeit ein. Mehr als 500 Zuschauer und vor allem Zuhörer kamen am Sonntagabend zum Jahreskonzert in die Heilig-Kreuz-Kirche.
Als Solisten gelang es in diesem Jahr Uwe Buchmann zu verpflichten, einem Tenor, dem Musiker als "Nachwuchstenor" eine große Karriere voraussagen. "Ein neuer Stern am Opernhimmel", so Klaus Demes von der Chorgemeinschaft Dülmen, der durch das Programm führte.
Vielfältig waren nicht nur die Lieder. Insbesondere durch die abwechselnden Auftritte der Chorgemeinschaft und der Chöre der Kantorei Heilig Kreuz, bestehend aus Kirchenchor, Kinder- und Jugendchor, wurde den Zuhörern ein musikalischer Ohrenschmaus geboten. Denn auch die Chorgemeinschaft Dülmen verfügt mit Anton Kleine über einen aus vielen Auftritten bekannten Solisten. Gleichzeitig bot sich dem Zuschauer ein imposantes Bild beim gemeinsamen Auftritt aller Beteiligten.
Das Publikum bedankte sich mit Applaus, der - vermutlich vor Begeisterung - auch schon mal ein wenig verfrüht - einsetzte. Die Leitung des Konzerts hatte Musikdirektor Otto Groll. Unterstützt wurde er von Andrea Breimann (Leitung Kantorei Heilig Kreuz) sowie Bernhard Weimann an der Orgel und am Klavier.
04. Dezember 2007 | Quelle: Dülmener Zeitung

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Chorgemeinschaft Groll mit 220 Sängern in der Philharmonie Essen

Dülmen. Die Groll-Chöre begeisterten am vergangenen Sonntag mit  mehr als 200 Sängern ca. 1500 Zuhörer in der Essener Philharmonie. Die Sänger des MGV Germania Buldern und der Chorgemeinschaft Dülmen wirkten mit.
Otto Groll hatte seine Sänger bestens vorbereitet, die Einsätze kamen präzise und in der Dynamik folgten die Sänger ihrem Dirigenten äußerst konzentriert.
Bereits am Anfang des Konzerts zeigte sich bei dem russischen „Amin“ die Stimmgewalt des Klangkörpers, der aber auch dank der hervorragenden Akustik des Konzertsaals mit einem selten zu hörenden Pianissimo die Zuhörer lauschen ließ.
Nach einem besinnlichen ersten Teil des Konzerts bot der  zweite Teil    Melodien aus gehobener  Unterhaltungsmusik und   Musicals. Großen Beifall erhielten die Sopranistin Cordula Berner und der Tenor Daniel Behle, die mit ihren bestens geschulten Stimmen und gekonnten Vorträgen das Publikum überzeugten. Großen Anteil am Erfolg hatten aber auch die choreigenen Solisten Anton Denker, Günter Homann und Josef Böing sowie Achim Bednarz am Akkordeon und die Rhythmusgruppe Heiden. Professor Xaver Poncette begleitete einfühlsam und virtuos am Flügel. Otto Groll leitete souverän und setzte meisterhaft Akzente. Begeisterter, lautstarker Beifall und Standing Ovation haben wieder einmal bewiesen, dass seine Konzerte bei den Zuhörern ankommen.
27. Juni 2007 | Quelle: Dülmener Zeitung

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Konzert der Chorgemeinschaft Groll mit 220 Sängern in der Philharmonie Essen

Dülmen. Am Sonntag, 24. Juni, ist es endlich soweit. In dem beeindruckenden Konzerthaus, der „Philharmonie Essen“, wird die Chorgemeinschaft Groll, bestehend aus 220 Sängern, für ein musikalisches Highlight in der Welt der  Chormusik sorgen. Die Präsentation eines solchen Chores, diese Stimmgewalt zu hören, ist ein einmaliges Erlebnis. Mitwirkende Chöre sind: MGV Germania Buldern, Quartettverein Bocholt, Concordia Heiden, Chorgemeinschaft Dülmen und Gastgeber Männerchor "Kraftlicht" RWE, Essen. Otto Groll, der auf eine fast 50-jährige musikalische Chorarbeit zurückblickt, hat mit seinem musikalischen Gespür ein Programm zusammengestellt, das die Zuhörer begeistern wird. Der erste Teil bringt Gesänge aus der russischen Kirchenmusik zu Gehör und im weiteren Verlauf Werke der romantischen Chormusik von Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy bis Guiseppe Verdi. Der zweite Programmteil ist mehr der unterhaltenden Chormusik vorbehalten. Bekannte Melodien der Internationalen Folklore und aus dem Bereich der Operette und Musical. Die intensive Zusammenarbeit zwischen Chorleiter und Sängern bestimmt ein großes Maß an gegenseitigem Respekt. Otto Groll hat in seinen Proben neue Maßstäbe gesetzt. Disziplin und Freude gehen bei ihm Hand in Hand. Nur unter diesen Voraussetzungen kann ein solches Konzert gelingen. Schon in früheren Jahren hat Otto Groll Großkonzerte in der Halle Münsterland veranstaltet, die die Presse mit „Sternstunden der Chormusik“ bezeichnete. Außer diesem ausgezeichneten Chor werden als Solisten der Tenor Daniel Behle, von der Wiener Staatsoper, die Sopranistin Cordula Berner von der Niedersächsischen Staatsoper Hannover mit ihren wunderbaren Stimmen den musikalischen Genuss vollständig machen. Am Flügel Prof. Xaver Poncette, von der Folkwanghochschule Essen, ein Virtuose auf seinem Instrument und seit 20 Jahren ein Freund von Otto Groll. Am Akkordeon Achim Bednarz, Musiker und Sänger der Chorgemeinschaft Dülmen und die Rhythmusgruppe Heiden. Sie werden die musikalischen Darbietungen vervollständigen. Es wird sicher wieder eine „Sternstunde der Chormusik“.
16. Juni 2007 | Quelle: Dülmener Zeitung

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Chöre aus der Region begeisterten in KTC

Coesfeld. Ein gutes Konzert – das wissen Kenner – klingt noch lange im Ohr.
Und nach einem grandiosen Vortrag hat man die Melodien sogar selbst auf den Lippen. So geschehen am Sonntagabend im Konzert Theater Coesfeld. Ein fröhliches Summen erfüllte nach dem großem Konzert  mit über 300 Sängern aus fünf Chören erst den Vorraum zum Theatersaal und dann auch den Vorplatz und den Weg zu den Parkplätzen. „Ein schöner Tag“ (Amazing grace) erklang – als Zugabe der Chöre, die die Besucher mit nach Hause begleitete. In der Hand trugen die Mütter unter ihnen dabei noch weiße Rosen, die die jüngsten Sänger vom Jugendchor St. Johannes-Baptist Lette am Ausgang als nette Geste anlässlich des Muttertages überreicht hatten. Zuvor hatten die „Chöre aus der Region“ nicht nur den Müttern einen ganz bunten Strauß mit bekannten und eher unbekannten Melodien gebunden. Und das Besondere war, dass auch das Bekannte bisweilen Überraschungen beinhaltete: Zum Beispiel als der 40-köpfige Crescendo-Chor „Can you feel the love tonight“ aus dem Musical „König der Löwen“ in seiner ganz eigenen Fassung vortrug. „So habe ich das noch nie gehört“, meinte eine Besucherin in der Pause auch zum Stück „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“, das das Vokalensemble der Anna-Katharina-Gemeinde intonierte. Ein Lied, anspruchsvoll für die Sänger, aber bis hin zum „Autsch“, das der tödlich getroffene Vogel von sich gab, auch prickelnd fürs Publikum. „Wir sind der jüngste Chor“, behauptete forsch Leiter Ralf Blasi, obwohl der Jugendchor Lette einen deutlich jüngeren Altersschnitt vorweisen konnte. „Wir sind erst anderthalb“, lachte er. Beweis für jugendliche Frische war aber schon der Vortrag.
Ein besonderes Erlebnis war, den Klangkörper mit 90 exzellenten Männerstimmen zu hören, zu dem sich die Chorgemeinschaft Dülmen und der MGV Germania Buldern vereinigt hatten. Leiter Otto Groll, der weit über das Münsterland hinaus bekannte Komponist und Arrangeur hatte unter anderem Gospel-Musik mitgebracht, die so manches Bein zum Wippen brachte. „Man muss die Sänger fordern: stimmlich, sprachlich und technisch“, verriet Otto Groll Moderatorin Hella Sinnhuber eines seiner Erfolgsgeheimnisse.
Anspruchsvoll und humorvoll -  und in diesem Sinne eine Herausforderung fürs Publikum war der Beitrag des Städtischen Musikvereins Coesfeld, der Variationen von Schuberts Lied „Die launige Forelle“ präsentierte, mal a la Mozart als „kleine Nachtforelle“, mal italienisch. Ein Rezept, das mundete.
Eine Reise durch Europa gab es dann auch noch. Der Jugendchor St. Johannes-Baptist Lette begeisterte mit Volksweisen, bevor der Crescendo-Chor noch einen optischen Höhepunkt setze: Zum Pferderennen  in „My fair Lady“ erschienen die Damen mit extravaganten Hüten, die Herren mit Zylinder. Das toppte nur noch das tolle Schlussbild mit allen Chören, die sich zu „Amazing Grace“ im kompletten Theaterraum verteilt hatten. Von der Balustrade winkten die Dülmener Herren „Auf Wiedersehen“. Nach diesem Premierenerfolg dürfte feststehen, dass es sicherlich nicht die letzte Chorveranstaltung im Konzert Theater war.
15.Mai 2007 l Quelle: Allgemeine Zeitung Coesfeld

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Von Mozart bis Jingle Bells

Chorgemeinschaft begeistert beim Jahreskonzert mit ihrer Vielseitigkeit

Dülmen.
„Soll doch der Musica zu Ehren heute ein Festtag sein“ hieß es passend im ersten Stück „Musica zu Ehren“ von Wilhelm Heinrichs, das die Chorgemeinschaft beim Jahreskonzert Sonntagnachmittag in der Aula des Schulzentrums präsentierte. Die Sänger um Chorleiter Otto Groll hatten sich ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen, das sie in gewohnt unterhaltsamer Manier auf die Bühne brachten.
Mit knapp 700 Besuchern war die Aula rappelvoll, und die Zuhörer bekamen nicht nur die Stimmen der heimischen Chorgemeinschaft geboten, sondern auch Gäste und Solisten. Bereits zum zweiten Mal konnte Kammersänger Stefan Heidemann als Stargast verpflichtet werden, der sich bei glänzender Stimme und in allerbester Singlaune präsentierte. Unterstützt wurde der Chor von Prof. Xaver Poncette am Flügel und der Rhythmusgruppe Heiden, aus den eigenen Reihen taten sich Bass-Bariton Anton Kleine, Achim Bednarz am Akkordeon, Tenor Giovanni Magistro und Heinz Hermann Bertelsbeck an der Mundharmonika hervor.
„Wir wissen, dass viele für den heutigen Tag Adventsfeiern und Kegelfeste verschoben sowie die Schwiegermutter ausgeladen haben“, begrüßte Klaus Demes, der durch das Programm führte, die Gäste.
Nach dem „Rheinischen Fuhrmannslied“ von Paul Zoll hatte Stefan Heidemann dann mit „Der Vogelfänger bin ich ja“ aus der Zauberflöte von Mozart seinen ersten Auftritt und der Bariton wusste das Publikum direkt zu begeistern. Es folgte ein Reigen von Opernmelodien mit „Lied an den Abendstern“ aus „Tannhäuser“ von Wagner sowie „Hoch lebe die Freude“, „Introduktion und 1. Szene“ sowie „Sonst spielt ich mit Zepter“ aus Albert Lortzings „Zar und Zimmermann“. Natürlich durften auch Eigenkompositionen von Otto Groll nicht fehlen. Den Anfang machte „Genießt das Spiel der Welt“, bevor die Sänger mit „Andjéle moj“ eine Liebesweise aus Dalmatien präsentierten. „Es wird schwer, ruhig auf den Sitzen zu bleiben“, versprach Klaus Demes, denn mit „Zwölf Räuber“ von Quirin Rische und „Kosakenfest“ von Otto Groll entführte die Chorgemeinschaft in die Weiten Russlands. Stimmungsvoll ging es auch nach der Pause mit „Lachende Welt“, ebenfalls von Otto Groll, weiter, bevor mit „Musik gehört zum Leben“ ein weiterer fast  programmatischer Titel von Dieter Reichling angestimmt wurde. Auf einen echten Klassiker konnten sich die Besucher mit „Granada“ – vorgetragen von Stefan Heidemann – freuen. Die „Coralee“, frei übersetzt soviel wie „wunderschöne junge Frau“, besang der Chor im Anschluss, bevor mit „What a wonderful world“ ins Oldie- Fach gewechselt wurde. Besonders viel Applaus erntete Stefan Heidemann für seinen furiosen Auftritt mit dem Titel „Wenn ich einmal reich wär“ aus dem Musical Anatevka von Jerry Block, bevor es in der Aula besinnlich und weihnachtlich wurde.
„Haben Sie schon einmal im Hochsommer bei 32 Grad Weihnachtslieder einstudiert? Unser Chorleiter kannte da kein Erbarmen“, leitete Klaus Demel zu den Klassikern „Go tell it on the mountain“ und „Jingle Bells“ über. Stefan Heidemann und Anton Kleine stachen dabei als Solisten hervor. Mit „Wo Liebe ist, wird Frieden sein“ warb Otto Groll musikalisch für mehr Wärme und Menschlichkeit untereinander. Perfekt wurde die Weihnachtsstimmung bei Chor und Gästen mit „Winterwunderland“ von Felix Bernhard und „Swinging Christmas“, einem Potpourri beliebter Weihnachtslieder.
„Ich möchte Ihnen gerne noch die Titel der eingeplanten Zugaben durchgeben, aber man weiß ja nie, wie sie applaudieren“, verabschiedete Klaus Demes sich launig von den Zuhörern. Diese enttäuschten ihren Chor allerdings nicht und forderten vehement Zugaben, sodass neben „Amen“ und „Oh happy day“ auch noch einmal „Go tell it on the mountain“ erklangen. Minutenlanger Beifall und stehende Ovationen waren der verdiente Lohn für die Chorgemeinschaft, die sich ein Jahr lang auf diesen Höhepunkt vorbereitet hatte und mehr als zufrieden mit dem gelungenen Nachmittag zeigen konnte.
10. Dezember 2006 - Quelle: Dülmener Zeitung, Alexandra Schlüter

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Fast zu spät gekommen

60 Jahre NRW, Westfalentag

Dülmen/Düsseldorf.
Fast wäre aus dem großen Auftritt nichts geworden. Fast hätte ein Stau auf der Autobahn alles zunichte gemacht. Aber zum Glück nur fast.
"Wir sind in arge Bedrängnis gekommen und hatten große Bedenken, ob wir noch rechtzeitig ankommen", berichtet Jürgen Groth von der Chorgemeinschaft Dülmen. Diese sollte nämlich den Regionalabend Münsterland, den die münsterländischen Landtagsabgeordneten, darunter die beiden Dülmener Werner Jostmeier (CDU) und Andre Stinka (SPD) zum 60-jährigen Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen inhaltlich vorbereitet hatten, eröffnen. Um 18 Uhr sollten die Dülmener Sänger in Düsseldorf eintreffen, das Programm dann um 18.30 Uhr beginnen - mit dem Auftritt der Chorgemeinschaft.
Trotz Stau sei man am Ende noch pünktlich angekommen, berichtet Groth weiter. Und selbst eine kleine Verspätung hätten sich die Dülmener erlauben können.
Da die Plenarsitzung länger als erwartet dauerte, gingen die Zeiger der Uhr schon auf 19 Uhr zu, als die Chorgemeinschaft mit "Freude am Leben" auf der Bühne vor dem Plenarsaal anstimmte. Im Anschluss daran eröffnete Landtagspräsidentin Regina van Dinther den offiziell den Abend, der sich bis kurz vor zwei Uhr hinziehen sollte.
Die 45 Sänger der Chorgemeinschaft waren nicht die einzigen Dülmener, die sich beim Regionalabend präsentierten. An einer der beiden großen Freitreppen hatte der Dülmener Dichter Manfred Sestendrup, unterstützt von Frau Effi und seinen Söhnen David und Jürgen, einen Stand. Dort stellte er das poetische Projekt Paul vor.
"Ich war im doppelten Sinne positiv überrascht", berichtet Manfred Sestendrup. Zum einen über die Einladung nach Düsseldorf, zum anderen über das Interesse, dass sein Stand bei den rund 800 Gästen hervorrief. Viele der Besucher hätten angehalten und sich über das Projekt, dessen gesamter Erlös an die Welthungerhilfe geht. Ebenso wie sie Spenden, die bei dem Regionalabend zusammen gekommen sind. "Das Spenden war freiwillig. Und das ganze Glas war voll", freut sich Sestendrup.
Vorab hatte der Dichter einige Befürchtungen, dass ein Stand, "wo das geschriebene Wort vorgestellt" wird, in der Menge untergehen würde. Dies sei jedoch nicht der Fall gewesen. "Die Leute hatten viele Fragen. Einige hatten von Paul schon gehört, andere wunderten sich etwa darüber, dass der Bundespräsident bereits etwas zu Paul gesagt hatte."
Nicht nur fragen, sondern auch ausprobieren wollten viele Besucher den Roadster von Wiesmann Auto-Sport. Der war zunächst in die Halle des Landtags gerollt worden. Doch der Brandschutzexperte habe einige Bedenken gehabt, berichtet Olaf Sewald von Wiesmann. Am Ende stand der Roadster direkt vor dem Landtag. "Jeder, der rein wollte, musste an dem Auto vorbei", sagt Sewald weiter. Es habe eine Menge Fragen zu dem Sportwagen gegeben - und viele hätten die Chance genutzt, einmal hinter dem Steuer der Karosse Platz zu nehmen.
Keine Zeit für eine Ruhepause hatten hingegen die zahlreichen Köche, die ein original münsterländisches Büfett für die rund 800 Gäste aufgebaut hatten. Unter ihnen waren auch Küchenmeisterin Angela Brockmann und Friederike Rohlmann vom Hotel-Restaurant Große Teichsmühle in Hausdülmen.
Ausgiebig Zeit, das Ambiente und das Büfett zu genießen, hatten am Anfang der Veranstaltung die Damen der Dülmener Kolping Frauentanz-Gruppe. Erst gegen 22 Uhr traten sie mit zwei Tänzen bei dem Regionalabend auf.
Diese hätten vor der Veranstaltung vor der Entscheidung gestanden, welche Tänze sie aufführen sollten. "Wir treten sonst immer zu Karneval auf. Die Tänze sollten aber nicht zu karnevalistisch sein", erläutert Heike Töns. Schlussendlich hatten sich die Frauen für den aktuellen Tanz aus diesem Jahr und einen zu einem Medley von Udo Jürgens entschieden. "Es war eine aufregende Sache", berichtet Töns. Die den Dülmenerinnen viel Applaus eingebracht habe.
"Das war alles ein großes Erlebnis für uns. Das ganze Ambiente war neu", ergänzt Jürgen Groth. Ein großes Erlebnis, zu dem sie fast zu spät gekommen wären. Aber nur fast.

15. September 2006 | Quelle: Dülmener Zeitung

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Herbert Gielen neuer Schinkenschützenkönig

Beim Königsschießen der Chorgemeinschaft war der Dülmener Sängerchor Loreley zu Gast

Dülmen.
"Ich will ein angenehmer Regent sein." Mit diesen wohlwollenden Worten stimmte Herbert Gielen die Chorgemeinschaft Dülmen auf die kommenden drei Jahre ein, denn er war im Hof des St.-Barbara-Hauses als Sieger aus dem traditionellen Schweineschinken-Schützenfest hervorgegangen. Ziel ist es hierbei nicht, einen Vogel von der Stange zu holen, sondern einen Schweineschinken zu Fall zu bringen - alles andere als ein leichtes Unterfangen, wie sich schnell zeigte. Insgesamt drei Stunden brauchten die Schützen, bis der Schinken um 18.45 Uhr "aufgetischt" wurde.
Zuvor gab es ebenfalls noch ein Preisschießen, hierbei durfte Frank Schmitz zwei Eintrittskarten für den 100. Wildpferdefang im kommenden Jahr mit nach Hause nehmen.

Es ist eine Gaudi mit langer Geschichte, so stammt die älteste Plakette an der Königskette aus dem Jahre 1913, nur einige Jahre nach der Vereinsgründung der Chorgemeinschaft. Kriegsbedingt gab es immer wieder Pausen, erst um 1947 gab es wieder ein reguläres Schützenfest, allerdings unter Auflagen, blättert der erste Vorsitzende der Chorgemeinschaft, Jürgen Groth, in der Vereinschronik. "Die Besatzungsmächte haben seinerzeit verboten, mit Gewehren zu schießen."
Doch die Mitglieder wussten sich zu helfen, als Ersatz spielten sie "Herunter mit dem Zylinder", und so fand das Schweineschinken-Schützenfest als Gaudi auch weiterhin seinen Platz in der Chorgemeinschaft. Im regelmäßigen Turnus ging es aber erst nach 1985 weiter. Auch das Vereinslokal hat sich in den Jahren geändert, so trafen sich die Schützen früher bei Schmitz an den Türmen, das vielen Dülmenern noch heute gut bekannt ist.
In Konkurrenz zu den Schützenvereinen in Dülmen sehen sich die Sänger überhaupt nicht, es sei vielmehr ein buntes Vergnügen für den Verein, an dem in diesem Jahr auch der Sängerchor Loreley teilgenommen hat. Große Verpflichtungen geht der König der Chorgemeinschaft nicht ein, "über eine Runde freuen wir uns natürlich aber schon", entgegnet Jürgen Groth dabei mit einem Augenzwinkern.

03. Juli 2006 | Quelle: Dülmener Zeitung (bkö)

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Jürgen Groth für weitere 2 Jahre im Amt 
des 1. Vorsitzenden bestätigt

Sängerehrungen im Vordergrund

Dülmen. "Wenn Sänger nunmehr 25 Jahre, wie Fritz Sessinghaus, 40 Jahre, wie Hermann Albrecht, den nur noch ein Jahr von "40 Jahre Notenwart" trennt, in unserem Chor singen, dann haben sie sich besonders verdient gemacht", betonte Jürgen Groth, Vorsitzender der Chorgemeinschaft Dülmen, am Samstag zur Eröffnung der Generalversammlung im St.-Barbara-Haus. "Ihr seid Vorbild für unsere jüngeren Sänger. Ihr habt wesentlich zu dem beigetragen, was unser Chor heute ist. Dafür danken wir Euch und würden uns freuen, wenn Ihr noch viele Jahre mit unserem Chor verbunden bleibt." Fritz Sessinghaus singt inzwischen seit 25 Jahren bei der Chorgemeinschaft und hat sich im Vorstand eingebracht. Groth: "Gern erinnern wir uns an die von Dir perfekt organisierten Chorfahrten und nicht zuletzt hast Du Dich auch in die Liste der Schweineschinken-Schützenkönige eingetragen.
" 40 Jahre lang zählt Hermann Albrecht zu den treuesten und zuverlässigsten Sängern. "Du warst gerade ein Jahr im Chor und schon hat man Dir das verantwortungsvolle Amt des Notenwarts übertragen, diese nicht immer leichte Tätigkeit übst Du nun auch fast 40 Jahre aus." Mit einer Urkunde und der Vereinsnadel im Goldkranz bedankte sich der Vorsitzende für seine Arbeit. Nun kam Groth zu einer ganz besonderen Ehrung: Auf Vorschlag des Vorstandes beschloss der Chor einstimmig, Theo Wierling aufgrund seiner besonderen Verdienste um die Chorgemeinschaft zum Ehrenmitglied zu ernennen. Wierling singt seit 1975 im Chor und gehört seit 1991 dem Vorstand und zwei Jahre später auch dem geschäftsführendem Vorstand an. "Du warst immer ein zuverlässiger Sänger, auf Dich konnte man sich verlassen. Der Schwerpunkt Deiner Betätigung lag zweifelsfrei in der Vorbereitung unserer Konzerte. Bühnenaufbau ohne Theo war undenkbar." Auch nach Vollendung seines 75. Lebensjahres steht er weiterhin an der Spitze der Bühnentechniker.
Die Chorgemeinschaft Dülmen kam bei ihren Vorstandswahlen zu folgendem Ergebnis: Geschäftsführender Vorstand: 1. Vorsitzender Jürgen Groth, 2. Vorsitzender Felix Kerkhoff, Schriftführer Hans-Georg Stremlau, Kassenführer Frank Wieschhörster, Beisitzer Theo Wierling.
Otto Groll lobte in seinem Rückblick 2005 besonders die hervorragende Organisation der Jubiläumsveranstaltungen des Chores und die Leistung der einzelnen Sänger. Die musikalische Gestaltung des Festhochamts in der Hl. Kreuz Kirche mit den fünf Groll-Chören sei auch für ihn als Dirigenten ein nicht alltägliches Erlebnis gewesen.
19. Februar 2006 | Quelle: Dülmener Zeitung

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Jubiläumskonzert

Volles Haus als Geschenk zum 100. Geburtstag

Dülmen.
Ein ausverkauftes Haus - das war ein schönes Geburtstagsgeschenk zum 100-jährigen Jubiläum der Chorgemeinschaft Dülmen. In der Aula des Schulzentrums hörten am Sonntag rund 700 Besucher das Festkonzert des Männerchores. Im Gegenzug verwöhnte die Chorgemeinschaft unter der Leitung von Musikdirektor Otto Groll seine Gäste mit einem fast dreistündigen Konzertprogramm. Dieses umfasste neben Melodien aus Oper, Operette und Musicals auch populäre Schlager und folkloristische Lieder.
Unterstützt wurde der Chor bei seiner Aufführung von der Sopranistin Cordula Berner und dem Tenor Uwe Buchmann. Die instrumentale Begleitung übernahmen Professor Xaver Poncette am Flügel, Chormitglied Achim Bednarz am Akkordeon sowie die Rhythmusgruppe Heiden.
Die Chorgemeinschaft begann ihr Konzert mit zwei anspruchsvollen klassischen Stücken - dem Chor der Schmiedegesellen aus "Der Waffenschmied" (Albert Lortzing) und dem stimmgewaltigen "Einzug der Gäste" aus Wagners "Tannhäuser". Der Chor der Schmiedegesellen symbolisierte mit abgehacktem Gesang, untermalt von harten Klavieranschlägen, die Hammerschläge auf einem Amboss. Ihre Vorliebe für lautmalerische Stücke zeigte die Chorgemeinschaft auch im weiteren Verlauf des Konzerts. So ahmten die Sänger bei "Meines Großvaters Uhr" den Takt eines präzisen Uhrwerks nach. "Ilsebill" war ein scherzhaftes Lied über eine geschwätzige Plaudertasche, dessen Rhythmus an ein klapperndes Mühlrad erinnerte - passend zur Textzeile "dass die flinke Plappermühle nicht mehr soviel mahlen kann".
Die Chorgemeinschaft akzentuierte nicht nur die prägnanten Rhythmen dieser Stücke sicher. Auch den Text artikulierte sie exakt und gut verständlich. Dass Groll seine Sänger zu Stimmakrobaten trainiert hatte, zeigte die Chorgemeinschaft auch bei atemberaubend schnellen Stücken wie der "Tritsch Tratsch Polka" oder "Rhythmus der Zeit" aus dem Musical "Sweet Charity".
Der Chor schlug aber auch leise Töne an. Bei dem ruhigen, stimmungsvollen Lied "Nachthelle" (Franz Schubert) beschwor er die idyllische Stimmung einer mondbeschienenen Landschaft. Bei Mozarts "Laudate Dominum" nahm sich der Chor ebenfalls behutsam zurück, um Sopranistin Cordula Berner Raum zur Entfaltung zu geben. Verschiedene Solo-Auftritte gaben Berner und Tenor Uwe Buchmann außerdem Gelegenheit, ihre stimmliche und auch schauspielerische Ausdrucksfähigkeit zu zeigen. So sang Buchmann mit schmelzendem Belcanto-Tenor die einfühlsame Liebesarie "Amor ti vieta" aus "Feodora" (Umberto Giordano). Gleich darauf behauptete er augenzwinkernd "La donna è mobile" (Wie verführerisch sind Weiberherzen) aus Verdis Oper "Rigoletto".
Cordula Berner verlieh der zärtlichen Arie "O mio babbino caro" (aus "Gianni Schicchi" von Giacomo Puccini) einen innigen Ausdruck. Verschmitzt und kokett zeigte sie sich später bei den verspielten Partien "Una voce poco fa" aus dem Babier von Sevilla (Gioacchini Rossini) und "Mein Herr Marquis" aus "Die Fledermaus" (Johann Strauß).
05. Dezember 2005 | Quelle: Dülmener Zeitung

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Tolksdorf sang mit Ausdruckskraft

Dülmen. Pünktlich um 16 Uhr tauchten aus der noch dunklen Tiefe der Aula des Schulzentrums rund 50 Sänger auf und strebten zur blumengeschmückten Bühne: Tenöre links, Bässe rechts. Und vorne, ganz nah beim Publikum, nahm die Rhythmusgruppe aus Heiden ihre Plätze ein. Kurz darauf Pianist, Professor Xaver Poncette. Mit ihm Chordirektor Otto Groll, der seine Truppe im Blick und im Griff hatte, wie sich herausstellte. "Viva la Gloria" klang es und der Zigeunerchor aus Verdis Troubadour folgte als vielstimmiger Auftakt. Moderator Klaus Demes begann seine humorige Einführung in Versform. Er stellte mit wenigen, aber charakteristischen Worten den Solisten vor, der zum Helden des Abends wurde: James Tolksdorf , Bass-Bariton mit mitreißender Ausdruckskraft. Gleich nach dem als Zungenbrecher angekündigten "Kad si bila mala mare" des Chores lieferte er den Beweis mit dem "Hobellied" aus "Der Verschwender" von Conradin Kreutzer und dem Blues von George Gershwin "I got plenty of nothing", in den er seine ganze Seele fließen lassen konnte. Warm und tröstend sang er, als dankbare Lösung für den armen Porgy: "I got my girl, my moon, my god"; das war bewegend und gekonnt. Mit "Oh, happy day" , das er mit dem Chor vortrug, schaffte er mit den Sängern schon vor der Pause, in die der Akkordeon-Solist Achim Bednarz die Zuhörer begleitete, eine erste und bleibende Überschrift. Mit dem "Zauber der Südsee", vom Chorleiter komponiert, ging es froh gelaunt in die zweite Runde. Klaus Demes moderierte heiter das Programm und berichtete von Goethe, Schiller, Luther und gar Salomon, die irgendwie nicht immer positiv angetan waren von den Weibern. Denen stimmten die Sänger mit Lehars "Ach, das Studium der Weiber ist schwer" bei. Dass das scheue Fräulein erst vom strengen Petrus an der Himmelstür erfahren muss, dass man ungeküsst nicht in den Himmel gelangt, das besang mit viel Einfühlungsvermögen gestenreich James Tolksdorf. Mit viel Hingabe machte er die scheinbare Ratlosigkeit des Mädchens und die strenge Ablehnung des Himmelpförtners deutlich. Scheinbar ratlos das Mädchen, aber baff der alte Herr, als er an seinem Bart gezupft und geküsst wird. Anton Kleine, Bass-Bariton aus eigenen Reihen, begeisterte mit sonorer Stimme, als er Wolgaträume miterleben und mit allen Sängerfreunden zusammen ein "Steppenfeuer" auflodern ließ. Begeistert forderte das Publikum, im Stehen applaudierend, Zugaben. Schön war´s wie alle Jahre wieder, diesmal aber besonders schön. Auch durch den Auftritt des fabelhaften Sängers James Tolksdorf, die wie gewohnt zuverlässige Präzision aller Sänger, das mitreißende Spiel des Pianisten, den gekonnten Background der Rhythmiker und vor allem und mit allen durch den Chef, Otto Groll. Ein tolles Konzert! Auf Wiedersehen und -hören im Jubiläumsjahr 2005, dem Jahr , in dem dieser Chor 100 (!) Jahre jung wird.
07. Dezember 2004  Heinz Gernhold für die Dülmener Zeitung

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Bunter Strauß schöner Melodien

Chorgemeinschaft verzaubert ihr Publikum

Dülmen.
Wohl dem, der am Sonntag eine gültige, nummerierte Eintrittskarte besaß, also Anspruch auf einen sicheren Platz hatte. Denn die Aula des Clemens-Brentano-Gymnasiums (CBG) war seit langem restlos ausverkauft.
Pünktlich um 17 Uhr erschienen die Hauptakteure: etwa 60 Sänger; glänzend gestimmt und, wie sich schon bald erweisen sollte, bestens vorbereitet. Es war regelrecht spürbar, wie sehr sie sich auf ihren Einsatz freuten. Und diese Freude sprang schon bald aufs erwartungsfrohe Publikum über. Man wartete nicht vergebens.
Wegbereiter und humorvoller Führer und Begleiter war ohne Zweifel Klaus Demes. Ihm gelang es immer wieder, Werke und Zusammenhänge zu erläutern und "Dinge am Rande" einzuflechten. Gekonnt!
Mit "Sonnenschein auf allen Wegen" von Otto Groll eröffnete die Chorgemeinschaft das Festkonzert. Und diesen "Sonnenschein" vermittelten die Interpreten während des gesamten Konzertes. Eingerahmt von Melodien Giuseppe Verdis und Giacomo Puccinis steigerte sich der Chor, als er, unterstützt durch Bulderner Stimmenimitator Laurenz Schimmel den "Hahn von Onkel Giacometo" und den "Esel" zum Leben brachte. Lachen und Schmunzeln waren der wohlverdiente Lohn.
Die Freude am Schönen wurde weitergereicht und weitergegeben an und durch die beiden Solisten Steffanie Patzke und Alexander Efanov, die den Dülmenern bereits vertraut waren. Der Tenor Efanov stammt aus Russland und gehört zum Ensemble der Staatsoper Stuttgart. Und in einem Atemzug mit ihnen zu feiern ist die bravouröse gefühl- und kraftvolle Begleitung des gesamten Konzertes durch Professor Xaver Poncette, der nahezu pausenlos für Chor und Solisten Ton angebend und sie einfühlsam am Flügel begleitend, im Einsatz war.
Eindrucksvoll brachte Steffanie Patzke Grolls "Mädchen am Meer", das der Chor mitfühlend im Hintergrund begleitete. Mit "Rhythmus der Zeit" von Cy Coleman und "Feurige Herzen, roter Wein", wiederum von Otto Groll, wurden die Zuhörer in die Pause entlassen. Schon jetzt vernahm man anerkennende "Oh"s" und "Ah"s" und "Wunderbar". Dass es eine Steigerung im zweiten Konzertteil geben könnte, hielt man eigentlich für ausgeschlossen. Aber es gab sie, wie von einigen Sängern angedeutet. Das Konzert wurde zu einer willkommenen "Reise in den Süden". Und alle waren dabei. Die Melodienschöpfer Strauß, Lehar, Raimund, Groll und Augustin Lara; es brillierten und übertrafen sich wechselseitig Patzke, Efanov, Poncette. Fröhlich "reisten" Achim Bednarz mit Akkordeon und die Rhythmusgruppe aus Heiden mit. Souverän wie immer "Reiseleiter" Otto Groll.
Wenn man ihn preist, muss man gerade an diesem vorzüglich vorbereiteten und mehr als nur gelungenen Abend seine Mannen loben. Es bedarf keines großen Maßes an Vorstellungskraft um zu erkennen wie viel Freude und Begeisterung und wie viel Arbeit darin stecken, ein solches Konzert von der Planung bis zur nahezu perfekten Aufführung durchzustehen. Was heißt hier "nahezu" Besser, harmonischer und schöner hätte man sich den ersten Advent wohl kaum vorstellen können.
Gratulation allen Beteiligten. Und dem leider aus Gesundheitsgründen verhinderten Anton Kleine, den die Zuhörer vermisst haben, alles Gute! 
02.12.2003, Heinz Gernhold für die Dülmener Zeitung

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Einzigartiges Konzert vor der Reise nach China

Chorgemeinschaft fasziniert Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Programm


Dülmen. Der erste Blick   auf die Programmfolge machte stutzen: warum beginnt die Chorgemeinschaft ihr Konzert mit „ Widerspruch“?Der gesangliche Vortrag ließ aufatmen: es war keine Meuterei gegen Musikdirektor Otto Groll geplant, der Chor stimmte mit „ Widerspruch“ sowie „ Die Nacht „, beides Chorsätze von Franz Schubert, auf einen musikalisch abwechslungsreichen Abend in der ausverkauften Aule des Schulzentrums ein. Bei Johannes Brahms „ Ungarischem Tanz Nr. 6 „ von Otto Groll bearbeitet, ging dann gleich die Post ab, zum Tokaje - Genuss und zum Tanzen die ganze Nacht wurde aufgefordert, und so manches Bein im Saal begann schon verdächtig zu zucken. Dass das Konzert, hätte der Publikumswille sich durchgesetzt, tatsächlich die ganze Nacht hätte dauern können, ist der geschickten und gekonnten Programmzusammenstellung von Otto Groll zu verdanken: genügend ruhige Musikstücke zur Erholung, waren eingebaut, wie Felix Mendelsohn Bartholdys „ Kleines Frühlingslied „, so manches der Volkslieder von Silcher oder das Spiritual „ Deep River“. Immer aber folgte der Ruhe der Sturm, zeigte die Chorgemeinschaft, dass sie   neben einer ausgewogenen und warmen Intonation auch über virtuose  Zungen und Lippen verfügt. So berichtete Klaus Demes, der mit viel Charme, durch  das Programm führte, von mancher Probe, in der die Sänger nach Lippenbalsam verlangten. Dass das Üben sich aber gelohnt hat, bewies der Chor bei zungenakrobatischen Vorträgen  wie „ Genieß das Spiel der Welt“ von Peter Brettner, „ Kunterbunt ist die Welt „ von Otto Groll oder „ Pepita „ von Adolf Müller.  Ein besonderer Vortrag war das Lied „ Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ von Michael Schmoll: die Bässe beneideten die Tenöre zwar nach Aussage von Klaus Demes um die Kuckucksterz, die sie selber nie singen durften, entschädigten aber sich und die Zuhörer mit einem   Simsaladimbambasaladusaladim“, das in diesem Tempo sicherlich am Sonntag erstmals in Westfalen zu hören war. Beim „ Kuckkuck „ bewies auch  Paul Sicking am Klavier höchste Qualität mit sehr differenzierter Stimmführung. Überhaupt kann die Chorgemeinschaft zu solch einem gefühlvollen Begleiter beglückwünscht werden, wie auch zur souveränen Unterstützung durch die „ Rhythmusgruppe Heiden „, die für einen guten „ Groove „ vor allem bei den Spirituals sorgte. Prächtig in die Gemeinschaft fügte sich der Gastsänger Stefan Lex. Der Tenor, in Essen geboren und unter anderem  von Professor Josef Metternich in Köln ausgebildet, brachte ein gerüttelt Maß an Erfahrung aus Auftritten mit  Karl Ridderbusch, Günter Wewel und Gunther Emmerlich in den Abend ein, so daß er mit absolut sauberer Intonation  und klarer Höhe überzeugte. Sein Glanzstück war „ Ob blond, ob braun“ von Robert Stolz, das er mit viel Feuer vortrug. Moderator Demes sei allerdings in einem Punkt  widersprochen: eigentlicher „ Star „ des Abends war der Chor, von Otto Groll jederzeit präzise und lebendig geführt. Die Menschen im fernen China  werden sicher erstaunt sein, solch einen Chor zu Gast zu haben. Am 22. März  tritt die Chorgemeinschaft ihre Konzertreise nach China an.
5. März 2002 Quelle: Dülmener Zeitung

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Mit Otto Groll zum homogenen Klangkörper

Dülmen. Die Chorgemeinschaft Dülmen feiert am Sonntag, 20. Februar um 17.00 Uhr ihr 95-jähriges Jubiläum mit einem Konzert in der Aula des Clemens-Brentano Gymnasiums. Mit diesem Konzert würdigt der Chor gleichzeitig die Verdienste seines Chorleiters, Musikdirektor Otto Groll, der seit nunmehr 40 Jahren musikalischer Leiter dieses renommierten Chores ist. Otto Groll, weit über die Grenzen Dülmens als Komponist, Chorleiter und Arrangeur bekannt, hat die Chorgemeinschaft Dülmen – ein Männerchor aus dem Sängerkreis Westmünsterland – im Jahre 1959 übernommen. Bereits sieben Jahre später, 1966 errang der damals erst einunddreißigjährige Otto Groll mit dem Chor den Meisterchortitel. Für den Dülmener Chor begann mit Otto Groll eine neue Epoche. Der Chor entwickelte sich zu einem homogenen Klangkörper, der mit vielbeachteten Konzerten seinen kulturellen Stellenwert immer wieder neu bestätigte. Mit seiner rhythmischen Chormusik hat Otto Groll einen damals ganz neuen Weg beschritten. Die Konzertkritiker lobten ihn als den richtigen Weg in eine neue Zukunft der Männerchöre. Die Chorgemeinschaft Dülmen, einer der fünf Groll-Chöre, ist stolz auf seinen Dirigenten. Seine Sänger und die Chöre im Sängerbund NRW schätzen nicht nur den Chorleiter und Komponisten, sondern ganz besonders auch den Menschen Otto Groll. Für das Jubiläumskonzert hat die Chorgemeinschaft Dülmen den bekannten Startenor Fancesco Petrozzi verpflichtet. Außerdem wird sie ein Programm mit interessanten Werken zu Gehör bringen, die der Komponist Otto Groll eigens für dieses Jubiläum geschrieben hat.
16. Februar 2000 Quelle:Stadtanzeiger

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Sternstunden der Chormusik

Dülmen. Am 3. Juli 1998 stellte sich die Chorgemeinschaft Groll in den Dienst der guten Sache und veranstaltete gemeinsam mit der Militärkapelle des Königlich Britischen Logostic Corps, Dülmen, ein Benefizkonzert zu Gunsten des Vereins Regenbogen e. V. Dülmen. Engagement auf beiden Seiten, ein musikalisches Erlebnis folgte dem nächsten: Angefangen mit einem symphonisch arrangierten Konzertmarsch: "Procession of the Nobles"des russischen Komponisten Nicolai A. Rimsky Korsakow. Besonders zu würdigen ist die Leistung der liebevollen Vorbereitung dieses Konzertes. Die Koordinierung der Vielzahl von Mitwirkenden war eine Aufgabe, die Musikdirektor Otto Groll mit viel Energie, Engagement und Umsicht eingeleitet hat. Im Abendprogramm ließ Groll dann auch fünf seiner eigenen und sehr erfolgreichen Tonsetzungen mit frischer Virtuosität einfließen. Die stimmgewaltigen Männerkehlen mit den Chorsolisten trugen die mehrstimmigen Sätze, auf Nuancen achtgebend, höchstfesselnd vor und ließen das Publikum in die Musik mit eintauchen. Bei dem eingeschworenen Ensemble waren Perfektion, Geschlossenheit und die Liebe zur Muse Richtschnur und Maßstab. Dieser homogene Klangkörper aus dem Münsterland ist wahrlich ein " Meisterchor". Hervorzuheben das Zusammenwirken von Chor und Orchester.
6. Januar 1998 Quelle: Dülmener Zeitung

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