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| Chorgemeinschaft Dülmen 1905 e.V. | ||
| Musikalische Leitung: Musikdirektor FDB Otto Groll | ||
Zum ersten Mal holt sich mit Anni Kleine eine Frau die Schweineschinken-Schützenkönigswürde
Dülmen. Seit 1913 wird bei der Chorgemeinschaft Dülmen nicht nur gesungen, sondern auch Schützenfest gefeiert. Nach mehreren Unterbrechungen, unter anderem durch die Weltkriege, wird seit 1982 alle drei Jahre ein neuer Schweineschinken-Schützenkönig gesucht.

Königspaar 2006 Sigrid Sessinghaus & Herbert
Gielen
fahren stilvoll zum Schützenfest 2009 vor
Am Samstag war es wieder soweit.
Die Regentschaft von Herbert Gielen und Sigrid Sessinghaus endete
nach drei Jahren. Mit einem Triumph von 1950 fuhr das Königspaar am
St.-Barbara-Haus vor und wurde vom ersten Vorsitzenden der
Chorgemeinschaft, Hans-Georg Stremlau, empfangen
Im Anschluss wurde an der so genannten Schinkenstange ein neuer
König gesucht. Ein westfälischer Knochenschinken wurde mit einigen
Bindfäden an einer Halterung befestigt. Auf die Fäden wurden
Schießhütchen gesetzt, die zerschossen werden müssen. Unter einem
der Hütchen befand sich der Haken, der den Schinken zu Boden fallen
ließ. Über drei Stunden wurde, teilweise mit drei Gewehren
gleichzeitig, auf den Schinken geschossen. Seit einigen Jahren
dürfen auch die Sängerfrauen auf den Schinken schießen. Diese Chance
nutzte Anni Kleine – und errang um 19.15 Uhr als erste Frau die
Würde des Schweineschinken-Schützenkönigs der Chorgemeinschaft. Zum
König wählte sie Anton „Tönne“ Kleine. Unter dem Applaus der
Besucher zog die neue Regentin in den Saal des St.-Barbara-Hauses
ein. Der scheidende König überreichte die Königskette, und Stremlau
präsentierte den gerade geschossenen Schinken.

Der neue Schweineschinken-SchützenkönigIn Anni
Kleine mit Tönne
und dem Vorsitzenden Hans-Georg Stremlau
Neben
den Vereinsmitgliedern konnte die Chorgemeinschaft auch eine
Abordnung des Männergesangvereins Loreley und des
Bürgerschützenvereins begrüßen. Diese zeigten sich beim
Preisschießen treffsicher. Uwe Steinmöller schoss als einziger sechs
Röhrchen und sicherte sich den Hauptpreis, zwei Eintrittskarten für
den kommenden Wildpferdefang. Am Abend wurde dann auf das neue
Königspaar angestoßen.
07. September 2009 |
Quelle:
Dülmener Zeitung (Patrick Hülsheger)