Chorgemeinschaft Dülmen 1905 e.V.
Musikalische Leitung: Musikdirektor FDB Otto Groll

Konzertreise

Chorgemeinschaft Dülmen reist nach Rom
und an der Amalfi-Küste

Chor vor dem Petersdom

Die Sänger der Chorgemeinschaft Dülmen und des MGV Germania Buldern erlebten mit ihren Frauen eine traumhafte neuntägige Konzertreise durch Italien. Zusammen mit Sängern der Otto-Groll-Chöre aus Bocholt und Heiden flogen sie zunächst von Düsseldorf über Mailand nach Rom. Höhepunkt des dreitägigen Romaufenthalts war die musikalische Gestaltung der Hl. Messe am Hochaltar des Petersdoms vor mehr als zweitausend Gläubigen. Der Organist und Kantor der von Michelangelo und Raffael erbauten Basilika war von dem Chor so beeindruckt, dass er  sich von Chorleiter Otto Groll die Noten der gesungenen Chorwerke geben lies.

Am  Tag darauf sang der Chor in der Basilika des Pantheons, dem ehemaligen, später zur Kirche geweihten Tempel aller Gottheiten, und wurde von einem Sachkenner gelobt, dem ehemaligen Solotrompeter des "Kurt Edelhagen Orchesters", Roy Etzel, der spontan  auf Otto Groll zuging und ihn zu der  hervorragenden Leistung beglückwünschte.

Die Reiseteilnehmer erlebten nicht nur das christliche Rom mit den Patriarchatkirchen Santa Maria Maggiore, San Giovanni in Laterano, St. Paul vor den Mauern und dem Petersdom, sondern auch die antike ewige Stadt mit Forum Romanum, Kolosseum, Palatin und Circus Maximus sowie das romantische Rom mit Trevi-Brunnen, Spanischer Treppe und dem Piazza Navona.

Auffällig war der enorme Kraftfahrzeugverkehr und die äußerst großzügige Auslegung der Verkehrsregeln. lt. Fremdenführer sollen z.B. Ampeln für Verkehrsteilnehmer kein Ge- oder Verbot, sondern nur eine Empfehlung sein! Ruhiger ging es zu in den engen Gassen mit den vielen kleinen Läden, die zum Kauf eines Andenkens animierten. Die Ausgrabungsstätten Ostia-Antica, das am Fuß des Vesuvs gelegene Pompeji sowie die Albaner Berge mit dem Sommersitz des Papstes, Castel Gandolfo, wo es das leckerste Eis Italiens gab, fehlten ebenso wenig im Reiseprogramm wie der Weinort Frascati.  Über die Hafenstadt Neapel ging es dann nach Sorrent, wo der Otto-Groll-Chor mit einem italienischen Chor unter romantisch angestrahlten Palmen ein Freiluft-Konzert gab. Das Paradies der Erde ist sicherlich die Amalfiküste mit ihren unbeschreiblichen Naturschönheiten. Die vom Ufer des Golfs von Neapel bis in die hohen Gebirge führende Panoramastraße hat nicht nur die schärfsten Kurven Italiens, sondern bietet atemberaubende Ausblicke auf romantische Badebuchten, tiefe Schluchten und die weltbekannten Städte Positano, Amalfi und Ravello.

Ein besonderes Erlebnis war eine Bootsfahrt von Positano nach Amalfi. Vom Boot aus erlebten die Teilnehmer die Meeresansicht von Positanotraumhafte Kulisse mit bizarren Gebirgen und malerischen, an diesen  „klebenden“ Ortschaften sowie das tiefblaue Meer. Ebenso beeindruckend war eine Tagesreise auf die Trauminsel Capri. Die Abende waren ausgefüllt mit stimmungsvollem Gesang bei sommerlichen Temperaturen auf der Hotelterrasse. Bei Wein, Limoncello-Likör oder einem kühlen Bier genoss man den herrlichen Blick über den Golf von Neapel.Gasse auf Capri im ewigen Sommenschein

Auf dem Rückflug wurde eine der zwei Reisegruppen leider Opfer des streikenden italienischen Flugpersonals und erreichte den Flughafen Düsseldorf auf dem Umweg über Como und Paris mit einem Tag Verspätung.

 

 

 

zum Seitenanfang